Dokument Neufassung des IASB Rahmenkonzepts

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PiR Nr. 5 vom 11.05.2018 Seite 155

Neufassung des IASB Rahmenkonzepts

WP Dr. Daniel T. Fischer

Der IASB hat am 29.3.2018 das neugefasste Rahmenkonzept (Framework (kurz: F)) veröffentlicht, welches identifizierte Regelungslücken schließen sowie tradierte Regelungsinhalte klarstellen und aktualisieren soll. Im Rahmen der Agenda-Konsultation des Jahres 2011 wurde dem zugrunde liegenden Projekt vom IASB Priorität eingeräumt, woraufhin in 2013 ein Diskussionspapier und in 2015 ein erster Entwurf folgten. Da das Rahmenkonzept zunächst nur Bindungswirkung für den IASB und dessen Tätigkeit entfaltet, waren die Bemühungen auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen zu erarbeitenden allgemeinen Rahmengrundsätzen und einem hinreichenden Detailierungsgrad ausgerichtet. Für die Bilanzierungspraxis ist ein auf viele Sachverhalte übertragbares, gleichzeitig aber hinreichend konkretes Rahmenkonzept allerdings ebenso von Bedeutung, z. B. bei der Schließung von Regelungslücken gem. IAS 8 oder bei der adäquaten Wahlrechtsausübung. Für den IASB ist das neue Rahmenkonzept mit dessen Veröffentlichung bereits verpflichtend zu beachten, während dies für Unternehmen erst für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1.1.2020 beginnen, der Fall sein soll. Für kapitalmarktorientierte Unternehmen der EU wird dieses Datum nur Relevanz entfalten, soweit die IFRS auf Regelungen des Rahmenkonzepts verweisen. Nachfolgend werden wesentliche Eckpunkte der neugefassten Regelungsinhalte beleuchtet. Eine Ausführliche Berichterstattung finden Sie in den kommenden PiR-Ausgaben.

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