Dokument Die US-Steuerreform aus der Sicht ausländischer Investoren - Erläuterungen des FDII-Regimes und der Zinsschranke mit Beispielsrechnungen

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IWB Nr. 8 vom 27.04.2018 Seite 296

Die US-Steuerreform aus der Sicht ausländischer Investoren

Erläuterungen des FDII-Regimes und der Zinsschranke mit Beispielsrechnungen

Andreas Maywald

Die am 1.1.2018 in Kraft getretene US-Steuerreform war für die Steuerwelt ein Paukenschlag. Dabei ist nicht nur die Absenkung des bislang geltenden Körperschaftsteuersatzes von 35 % auf 21 % zu nennen, sondern auch die Einführung neuartiger Besteuerungskonzepte wie BEAT (Base Erosion and Anti-Abuse Tax), GILTI (global intangible low-taxed income) und FDII (foreign-derived intangible income). Ganz im Sinne von „America First“ haben die USA den internationalen Steuerwettbewerb angeheizt und ein System von „Zuckerbrot und Peitsche“ in ihr Unternehmenssteuerrecht eingeführt. Die Neuregelung der Zinsabzugsbeschränkung und die Einführung einer Steuerfreistellung für Dividenden von ausländischen Tochtergesellschaften dürften aus deutscher bzw. europäischer Sicht vertraut vorkommen. Für ausländische Investoren bedeutet der neue Körperschaftsteuersatz von 21 % einen Paradigmenwechsel: Während die USA bislang als Hochsteuerland qualifizierten, werden sie zwar nicht zur Steueroase, allerdings belegen sie im internationalen Vergleich nun einen Platz im Mittelfeld. Durch die Einführung des FDII-Regimes soll ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden, um exportorientierte Aktivitäten in den USA zu fördern bzw. solche aus dem Ausland in die USA zu verlagern. Der nachfolgende Beitrag soll die Regelungen des FDII-Regimes und der neu eingeführten Zinsschranke erläutern und die Relevanz für ausländische Investoren darstellen.

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