Dokument Die erbschaftsteuerliche Bedeutung der Verbundvermögensaufstellung - Antworten und offengebliebene Fragen nach Bekanntgabe des AEErbSt vom 22.6.2017

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StuB Nr. 23 vom 08.12.2017 Seite 906

Die erbschaftsteuerliche Bedeutung der Verbundvermögensaufstellung

Antworten und offengebliebene Fragen nach Bekanntgabe des AEErbSt vom 22.6.2017

StB Prof. Dr. Tina Hubert

§ 13b Abs. 9 ErbStG wurde im Rahmen der großen Erbschaftsteuerreform neu in das Erbschaftsteuergesetz eingefügt. Danach ist bei Beteiligungen oder Anteilen im begünstigungsfähigen Vermögen nach § 13b Abs. 1 ErbStG eine sog. Verbundvermögensaufstellung anzufertigen. Sinn und Zweck dieser Vorschrift ist es, die aus dem Altrecht bekannten Kaskadeneffekte bei der Berechnung des Verwaltungsvermögens zu verhindern. Die Neuregelung wirft jedoch mehr Fragen auf als erwartet. Der koordinierte Ländererlass vom 22.6.2017 zum Erbschaftsteuergesetz (AEErbSt 2017) soll dem nun abhelfen. Nach der Definition der Verbundvermögensaufstellung i. S. des Erbschaftsteuergesetzes (Kap. I) wird im Folgenden aufgezeigt, was bisher durch den Erlass abschließend erörtert werden konnte (Kap. II). Hiernach soll beleuchtet werden, welche grundlegenden Fragestellungen offengeblieben und infolgedessen von Verwaltungsseite noch zu klären sind (Kap. III). Die Veranschaulichung erfolgt anhand von einfachen Beispielen.

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