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StuB Nr. 21 vom Seite 828

Konzerninterner Währungserfolg

WP/StB Dr. Norbert Lüdenbach, Düsseldorf

I. Sachverhalt

Die inländische Mutter MU hat eine amerikanische Tochter TU. TU benötigt Darlehensmittel für diverse Investitionen. Da sie aber keine hohe Bonität hat, wird zur Verbilligung der Kreditkonditionen wie folgt verfahren: MU nimmt an Stelle der TU ein Darlehen von 1 Mio. € bei der Hausbank auf und reicht die Mittel Anfang 01 bei einem Wechselkurs von 1 USD/1 € in Form eines Euro-Darlehens an TU weiter.

Zum Bilanzstichtag 01 hat sich der Kurs des Dollars auf 1,1 USD/1,0 € verschlechtert, so dass TU in ihrer USD-Bilanz eine Verbindlichkeit von nunmehr 1,1 Mio. USD gegenüber MU ausweist. Die GuV der TU zeigt ein Ergebnis von 0 USD, das sich aus diversen Positionen mit einem positiven Wert von 0,1 Mio. USD und dem währungsbedingten Verlust auf das vorgenannte Darlehen ergibt.

Im Einzelabschluss der MU ist kein Währungserfolg entstanden. MU weist unverändert eine Darlehensforderung von 1 Mio. € gegenüber TU aus.

II. Fragestellung

Ist der einzelbilanzielle währungsbedingte Aufwand der TU aus dem konzerninternen Darlehen für Zwecke des Konzernabschlusses der MU zu eliminieren?

III. Lösungshinweise

1. Keine Vorgaben in §§ 303 ff. und 308a HGB

Die Behandlung von Währungserfolgen auf konzernint...

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