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PiR Nr. 10 vom Seite 320

Liquidität folgt der Bonität, nicht umgekehrt?

PD Dr. Andreas Haaker und WP Dr. Jens Freiberg

Das von Stützel aufgestellte Postulat, nach dem die Zahlungsfähigkeit der Bonität folge und nicht umgekehrt, wurde jüngst im Rahmen eines Zeitungsartikels zur Finanzkriese in Zweifel gezogen (Osman, HB vom S. 28 f.). Dabei wurde jedoch die Rolle der fair value-Bilanzierung übersehen.

Pro

Im früheren Diplomstudium gehörte im Fach Finanzwirtschaft ein Beitrag von Wolfgang Stützel zur betrieblichen Liquidität zur Pflichtlektüre. Der dortige Kernsatz, den jeder „finance“-Student im Schlaf aufsagen musste, lautete: „Liquidität folgt der Bonität, nicht umgekehrt“ (Stützel, in: Grochla/Wittmann (Hrsg.), Handwörterbuch der Betriebswirtschaftslehre, 4. Auflage, Stuttgart 1975, Sp. 2523). Ausgehend von Stützels Postulat wurde jüngst in der Wirtschaftspresse behauptet: „Eine solide Bank bekommt immer Kredit, dachten Manager und Aufseher. Die Lehman-Pleite bewies, wie falsch sie damit lagen“ (Osman, HB vom S. 28). Dabei werden die Hypo Real Estate und die Depfa als Beispiele angeführt, wobei letzterer eine überzogene Fristentransformation attestiert wird. Dazu folgende Anmerkungen:

  • Als Stützel seinen Beitrag verfasste, vertraute man...

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