Dokument OLG München, Urteil v. 22.06.2017 - 23 U 3769/16

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OLG München Urteil v. - 23 U 3769/16

Leitsatz

Leitsatz:

1. Die Haftung des Organs für masseverkürzende Leistungen nach § 64 Satz 1 GmbHG kann nur dann entfallen, wenn der Gesellschaft ein dem Gläubigerzugriff unterliegender Vermögenswert zufließt.

2. Insbesondere Zahlungen, mit denen Arbeitsleistungen abgegolten werden, sind masseschmälernde Zahlungen im Sinne des § 64 Satz 1 GmbHG (entgegen ).

Auf diese Entscheidung wird Bezug genommen in folgenden Gerichtsentscheidungen:

Fundstelle(n):
BB 2017 S. 1873 Nr. 33
DB 2017 S. 3062 Nr. 51
DStR 2017 S. 2062 Nr. 38
GmbHR 2017 S. 1094 Nr. 20
NJW 2017 S. 9 Nr. 33
NWB-Eilnachricht Nr. 31/2017 S. 2324
WM 2017 S. 1854 Nr. 38
ZIP 2017 S. 1368 Nr. 29
CAAAG-51880

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