Dokument Ermittlung von Überentnahmen - Vor Einführung des § 4 Abs. 4a EStG eingelegte Wirtschaftsgüter sind einzubeziehen

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KSR Nr. 3 vom 03.03.2017 Seite 2

Ermittlung von Überentnahmen

Vor Einführung des § 4 Abs. 4a EStG eingelegte Wirtschaftsgüter sind einzubeziehen

Lars Micker

Der BFH hat entschieden, dass bei der Ermittlung der Überentnahmen i. S. des § 4 Abs. 4a EStG auch Entnahmen von Wirtschaftsgütern zu berücksichtigen sind, die bereits vor der Einführung der Vorschrift in den Betrieb eingelegt worden sind. Die Ausnahmeregelung in § 52 Abs. 11 Satz 3 EStG sei mit dem Gleichheitssatz vereinbar. Bringt ein Einzelunternehmer seinen Betrieb zum Buchwert in eine Personengesellschaft ein, gehen die in dem Einzelunternehmen entstandenen Über- oder Unterentnahmen laut BFH auf die Personengesellschaft über und sind vom Einbringenden fortzuführen.

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