Dokument Möglichkeiten und Grenzen des Geheimnisschutzes in der IFRS-Rechnungslegung - Auslegungsfragen unter Berücksichtigung nationaler Normen

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PiR Nr. 2 vom 10.02.2017 Seite 46

Möglichkeiten und Grenzen des Geheimnisschutzes in der IFRS-Rechnungslegung

Auslegungsfragen unter Berücksichtigung nationaler Normen

Mag. (FH) Josef Baumüller und Bang Nguyen, M.Sc.

Das Abwägen zwischen dem Informationsinteresse der Abschlussadressaten und einem etwaigen Geheimhaltungsinteresse des berichtspflichtigen Unternehmens bzw. einer darüber hinausgehenden Öffentlichkeit zählt zu den sensibelsten Aspekten der Entwicklung von Rechnungslegungsstandards. Für die Anwender dieser Standards stellt sich aber auch in Folge die Frage nach Auslegungs- und Gestaltungsspielräumen, um ihre Interessen zu schützen. Die IFRS werden in diesem Punkt als restriktiver erachtet als das HGB (Deutschland) bzw. UGB (Österreich). Die sich dennoch bietenden Möglichkeiten der IFRS bzw. auf Grundlage des Zusammenspiels von IFRS und den nationalen Rechnungslegungsbestimmungen, auf vorgeschriebene Angaben in einem Abschluss zu verzichten, werden im folgenden Beitrag behandelt.

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