Dokument Änderungen im Internationalen Steuerrecht durch das Anti-BEPS-Umsetzungsgesetz I - Kritische Analyse ausgewählter Maßnahmen

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NWB Nr. 3 vom 16.01.2017 Seite 179

Änderungen im Internationalen Steuerrecht durch das Anti-BEPS-Umsetzungsgesetz I

Kritische Analyse ausgewählter Maßnahmen

Dr. Melanie Jehl-Magnus

Grenzüberschreitend tätige Unternehmen können im Vergleich zu rein national agierenden Unternehmen durch die Ausnutzung verschiedener Steuersysteme ihre Steuerlast stark reduzieren. Hierüber wurde in den vergangenen Jahren zunehmend in der Presse berichtet. Um diesem von Seiten der Fisken unerwünschten Ergebnis entgegenzuwirken, wurde durch die G20-Staaten das Projekt gegen Gewinnkürzung und Gewinnverlagerung (Base Erosion and Profit Shifting – BEPS) ins Leben gerufen. Mit dem sog. Anti-BEPS-Umsetzungsgesetz I vom 20.12.2016 (BGBl 2016 I S. 3000) setzt der deutsche Gesetzgeber die Empfehlungen der OECD zur Überarbeitung der Verrechnungspreisdokumentation und dem automatischen Informationsaustausch um. Daneben werden jedoch zahlreiche weitere Vorschriften des deutschen Steuerrechts geändert, um diese an aktuelle Entwicklungen anzupassen. Ziel des deutschen Gesetzgebers ist es, Besteuerungsrechte auch in grenzüberschreitenden Sachverhalten wirksam wahrnehmen zu können. Der nachfolgende Beitrag beschäftigt sich mit ausgewählten Änderungen im Bereich des Internationalen Steuerrechts durch das Anti-BEPS-Umsetzungsgesetz I, die weitestgehend Reaktionen auf eine von der Finanzverwaltungsmeinung abweichende BFH-Rechtsprechung sind und für die Steuerpflichtigen verschärfende Wirkung haben.

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