Dokument Identifizierung des Mandanten wird ab dem 1. 1. 2017 noch wichtiger

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NWB Nr. 52 vom 27.12.2016 Seite 3972

Identifizierung des Mandanten wird ab dem 1. 1. 2017 noch wichtiger

Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens (BGBl 2016 I S. 1679) gewinnt die Identifizierung des Mandanten an Bedeutung. Steuerberater unterliegen künftig zusätzlichen Pflichten (§ 87d Abs. 2 AO). Sie müssen sich beispielsweise vor Übermittlung der Daten (z. B. Jahressteuererklärung) an das Finanzamt Gewissheit über Person und Anschrift des Mandanten verschaffen. Dazu waren Steuerberater zwar bereits bisher schon verpflichtet (§§ 3, 4, 8 GwG) – allerdings trifft sie eine neue steuerliche Haftungsnorm:„Beachtet der Steuerberater die Pflichten nach § 87d Abs. 2 AO vorsätzlich oder grob fahrlässig nicht, haftet er, soweit durch die Datenübermittlung eine Steuerverkürzung oder ein zu Unrecht erlangter Steuervorteil des Mandanten eintritt (§ 72a Abs. 2 AO).“

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