StuB Nr. 23 vom 09.12.2016 Seite 1

Änderungen bei der ertragsteuerlichen Organschaft …

Dipl.-Ök. Patrick Zugehör | Verantw. Redakteur | stub-redaktion@nwb.de

... durch Finanzverwaltung und Rechtsprechung

Die Finanzverwaltung nimmt mit den Körperschaftsteuer-Richtlinien 2015 zu praxisrelevanten Fragen wie z. B. zur Anwendung von § 8c KStG in Organschaftsfällen oder zur Auflösung von Ausgleichsposten bei Minder- und Mehrabführungen bei der ertragsteuerlichen Organschaft Stellung. In zwei aktuellen Verlautbarungen äußert sich die Finanzverwaltung zudem zu Möglichkeiten zur Heilung von fehlerhaften Bilanzansätzen i. S. von § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 4 KStG. Die Finanzgerichte und der BFH haben sich zuletzt mit wichtigen praktischen Anwendungsfragen bezüglich der Anerkennung, Durchführung und Beendigung einer ertragsteuerlichen Organschaft beschäftigt. Hoheisel und Tippelhofer geben einen Überblick über die wesentlichen praxisrelevanten Änderungen – vorwiegend der Jahre 2015 und 2016 – zur ertragsteuerlichen Organschaft.

Erbschaftsteuerreform: Alles auf Anfang?

„Minimalinvasiv“ sollten sie sein, die Änderungen, die die Regierung nach dem zur Verfassungswidrigkeit der Erbschaftsteuer vornehmen wollte. Das Verfassungsgericht hatte dem Gesetzgeber eine Frist zur Neuregelung bis zum gesetzt, doch leider konnte dies bekanntermaßen nicht eingehalten werden. Nach einem langen Gesetzgebungsverfahren ist das neue Erbschaftsteuergesetz (rückwirkend) mit Wirkung vom in Kraft getreten. Rohde und Vraetz stellen ab die wesentlichen Neuregelungen vor. Es zeigt sich: Die Änderungen sind nicht „minimalinvasiv“. Vielmehr habe es der Gesetzgeber geschafft, das Gesetz noch einmal komplexer zu gestalten. Es wird daher wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich das höchste deutsche Gericht erneut mit der Erbschaftsteuer wird befassen müssen. Heißt es dann wieder „alles auf Anfang“?

Und wieder geht ein Jahr

Mit dieser Doppelausgabe beschließen wir das Jahr 2016, das sich wieder einmal viel zu schnell dem Ende neigt. Das nächste Jahr wird vom Bundestagswahlkampf geprägt sein. Ob die Regierung in Anbetracht dessen noch große Reformen wie bei der Rente und Gesundheit in Angriff nehmen wird, ist eher zu bezweifeln. Von einer wirklich „großen“ Steuerreform sind wir weit entfernter denn je. Aber eine Konstante bleibt: Wir werden Sie in der StuB mit praxisgerechten Beiträgen informieren und weiter den digitalen Mehrwert erhöhen. So steht Ihnen ab Januar die aktuelle 4. Auflage des Buchs von Philipps „Der Anhang im Jahresabschluss der GmbH und der GmbH & Co. KG“ NWB MAAAF-17945 kostenlos in der Datenbank zur Verfügung. Mehr dazu im Januar in der StuB. Mit diesen Aussichten wünschen wir Ihnen eine frohe Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.

Beste Grüße

Patrick Zugehör

Fundstelle(n):
StuB 23/2016 Seite 1
NWB XAAAF-87494

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