Dokument Aktuelles zur Vorsteueraufteilung bei unterschiedlich genutzten Gebäuden

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

Dokumentvorschau

StuB Nr. 23 vom 09.12.2016 Seite 925

Aktuelles zur Vorsteueraufteilung bei unterschiedlich genutzten Gebäuden

StB Michael Seifert, Troisdorf

Verwendet der Unternehmer einen für sein Unternehmen gelieferten Gegenstand oder eine von ihm in Anspruch genommene sonstige Leistung nur zum Teil zur Ausführung von Umsätzen, die den Vorsteuerabzug ausschließen, ist der Teil der jeweiligen Vorsteuerbeträge nicht abziehbar (§ 15 Abs. 4 Satz 1 UStG), der den zum Ausschluss vom Vorsteuerabzug führenden Umsätzen wirtschaftlich zuzurechnen ist.

Praxishinweis

Der Unternehmer kann die nicht abziehbaren Teilbeträge im Wege einer sachgerechten Schätzung ermitteln (§ 15 Abs. 4 Satz 2 UStG). Gesetzlich wird hierzu bestimmt, dass eine Ermittlung des nicht abziehbaren Teils der Vorsteuerbeträge nach dem Verhältnis der Umsätze, die den Vorsteuerabzug ausschließen, zu den Umsätzen, die zum Vorsteuerabzug berechtigen, nur zulässig ist, wenn keine andere wirtschaftliche Zurechnung möglich ist (§ 15 Abs. 4 Satz 3 UStG). Diese Vorschriften sind richtlinienkonform auszulegen.

Der BFH hat sich aktuell mit der Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden auseinandergesetzt ( NWB NAAAF-82840, DStR 2016 S. 2280 = Kurzinfo StuB 2016 S. 757 NWB FAAAF-83310; vgl. dazu auch Sievert, , in dieser Ausgabe).

Im Urteilsfall führte die Grundstücksgemeinschaft ...

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
;

Diese Website verwendet ausschließlich funktionale Cookies,

die notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen.
Lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung!

Cookies akzeptieren