BNotO § 111c

Vierter Teil: Übergangs- und Schlußbestimmungen

§ 111c [Beklagter] [1]

(1) 1Die Klage ist gegen die Notarkammer oder Behörde zu richten,

  1. die den Verwaltungsakt erlassen hat oder zu erlassen hätte; für hoheitliche Maßnahmen, die berufsrechtliche Rechte und Pflichten der Beteiligten beeinträchtigen oder verwirklichen, gilt dies sinngemäß;

  2. deren Entschließung Gegenstand des Verfahrens ist.

2Klagen gegen Prüfungsentscheidungen und sonstige Maßnahmen des Prüfungsamtes sind gegen den Leiter des Prüfungsamtes zu richten.

(2) In Verfahren zwischen einem Mitglied des Präsidiums oder Vorstandes und der Notarkammer wird die Notarkammer durch eines ihrer Mitglieder vertreten, das der Präsident des zuständigen Gerichts besonders bestellt.

Fundstelle(n):
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NAAAF-82600

1Anm. d. Red.: § 111c i. d. F. des Gesetzes v. (BGBl I S. 2449) mit Wirkung v. 1. 9. 2009.

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