StuB Nr. 18 vom 23.09.2016 Seite 1

Dauerthemen in der Praxis …

Dipl.-Ök. Patrick Zugehör | Verantw. Redakteur | stub-redaktion@nwb.de

... Rückstellungen ...

Rückstellungen waren und sind ein Dauerbrenner und Streitpunkt zwischen Stpfl. und Berater auf der einen sowie Finanzverwaltung auf der anderen Seite. Mit dem Ansatz und der Bewertung von Umstrukturierungs- und Sozialplanrückstellungen beschäftigen sich Bolik und Schuhmann ab . Die schnelllebige Wirtschaft und die daraus resultierenden neuen Technologien eröffnen neuen Wirtschaftszweigen und Geschäftsfeldern der Unternehmen Chancen und Risiken. Die Unternehmen müssen sich dem ständigen Wandel der Wirtschaft anpassen. Die Dynamik der Wirtschaft kann jedoch auch negative Folgen für unterschiedliche Branchen oder Geschäftsfelder mit sich bringen. So können in bestimmten Bereichen der Unternehmen Umstrukturierungsthemen aufkommen, obwohl es in anderen Unternehmensbereichen gut läuft und Gewinne erwirtschaftet werden können. Für mögliche Umstrukturierungsmaßnahmen der Unternehmen und damit auch teilweise einhergehende Sozialpläne müssen die Unternehmen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten bilden. Ansatz und Bewertung derartiger Verpflichtungen waren im Detail in der Vergangenheit teilweise Auslöser von Meinungsverschiedenheiten zwischen den Stpfl. bzw. den Beratern und der Finanzverwaltung. Der Beitrag stellt dabei die möglichen Argumentationen dar und beleuchtet die vorgetragenen Argumente kritisch.

... Teilwertabschreibungen ...

Das BMF hat zur voraussichtlich dauernden Wertminderung sowie zum Wertaufholungsgebot in Bezug auf § 6 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EStG Stellung genommen ( abrufbar unter NWB BAAAF-81512 in der NWB Datenbank). Gem. § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 und Nr. 2 Satz 2 EStG kann der niedrigere Teilwert nur angesetzt werden, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt. Gem. § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 4 und Nr. 2 Satz 3 EStG gilt ein striktes Wertaufholungsgebot. In diesem Zusammenhang geht das BMF in seinem 13-seitigen Schreiben auf die folgenden Punkte näher ein: Ermittlung des Teilwerts, voraussichtlich dauernde Wertminderung sowie zum Wertaufholungsgebot. Wir werden auf das neue Schreiben, das das ersetzt, noch ausführlich zurückkommen.

... und Maßgeblichkeit

Aktuell sind Tendenzen im Verhältnis zwischen der Handels- und der Steuerbilanz erkennbar, die zu einer Stärkung des Maßgeblichkeitsprinzips führen, zuletzt durch den Einbezug der allgemeinen Verwaltungskosten in die Herstellungskosten. Es lassen sich trotzdem noch Tendenzen der Abkopplung zwischen der Handels- und der Steuerbilanz feststellen. Vor dem Hintergrund der systematischen Einordnung des Maßgeblichkeitsprinzips erörtern Hiller, Baschnagel und Eichholz die Frage:

Beste Grüße

Patrick Zugehör

Fundstelle(n):
StuB 18/2016 Seite 1
NWB QAAAF-81961

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