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BFH 07.06.2016 VIII R 32/13, StuB 17/2016 S. 669

Abzug von Swapkosten als nachträgliche Beteiligungsaufwendungen

(1) Veräußert ein Stpfl. die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft mit wirtschaftlicher Wirkung auf den Stichtag des Erwerbs an den Veräußerer zurück und soll diesem für die gesamte Haltedauer des Stpfl. das Gewinnbezugsrecht zustehen, ist ein Abzug nachträglicher Finanzierungsaufwendungen des Stpfl. nach Veräußerung der Beteiligung ausgeschlossen. (2) Ein Abzug sog. Swapkosten aus einem Zinssatzswap, die zu den vertraglich vereinbarten Zinsfestschreibungsterminen im Wege eines Differenzausgleichs gezahlt werden, als Werbungskosten bei den Einkünften nach § 22 Nr. 1 EStG kommt nicht in Betracht (Bezug: § 9 Abs. 1 Satz 1, Satz 3 Nr. 1, § 22 Nr. 1, § 20 Abs. 1 Nr. 1, § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG).

Praxishinweise

Verzichtet der Stpfl. bei Veräußerung eines GmbH-Anteils rückwirkend vom Zeitpunkt des urs...

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