Dokument Übernahmeverlust bei Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft durch Formwechsel - Darstellung verschiedener Gestaltungsvarianten

Preis: € 7,00 Nutzungsdauer: 30 Tage

Dokumentvorschau

StuB Nr. 14 vom 22.07.2016 Seite 527

Übernahmeverlust bei Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft durch Formwechsel

Darstellung verschiedener Gestaltungsvarianten

Prof. Dr. Rainer Heurung, Sinja Kollmann und Sebastian Schmidt

Mit dem Urteil vom 22. 10. 2015 hat der BFH in Bezug auf § 4 Abs. 6 Satz 4 UmwStG entschieden, dass die dort angeordnete beschränkte Berücksichtigung des Übernahmeverlustes bei Formwechsel einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft auch in den Fällen verfassungsgemäß ist, in denen der Übernahmeverlust vollständig außer Ansatz bleibt. Vorausgesetzt, es sind keine Bezüge i. S. des § 7 UmwStG angefallen. Dabei sieht der BFH zwar einen Verstoß gegen das sog. objektive Nettoprinzip durch die endgültige Nichtberücksichtigung der ursprünglichen Anschaffungskosten (Rz. 12), erachtet diesen jedoch im Rahmen der gesetzgeberischen Intention der Einmalbesteuerung und Typisierungsbefugnis als sachlich gerechtfertigt (Rz. 37). Der nachstehende Beitrag stellt – nach Veranschaulichung der Grundzüge der Berücksichtigungsfähigkeit eines Übernahmeverlustes – zunächst das BFH-Urteil vom 22. 10. 2015 dar und beleuchtet insbesondere die bereits in diesem Urteil angedeuteten Vertragsgestaltungen zur Vermeidung negativer Gesetzesfolgen.

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
notification message Rückgängig machen