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Pressebericht | VW kann wegen Gesetzeslücke Porsche steuerfrei übernehmen (dapd)

Ein spitzfindiger Steuertrick könnte Volkswagen und Porsche auf dem holprigen Weg zu ihrer lange angestrebten Fusion viel Geld sparen und damit entscheidend voranbringen. Laut einem Bericht haben die schon eng verbandelten Autohersteller dank eines Schlupflochs in den Steuergesetzen eine Möglichkeit gefunden, beim Zusammenschluss eine Milliardenzahlung an den Fiskus zu umgehen.

Hintergrund: VW und Porsche streben schon seit langem eine Fusion an. VW-Konzernchef Martin Winterkorn betont immer wieder, dass "der integrierte Konzern von Volkswagen und Porsche" kommen werde und ein logischer Schritt sei. Die steuerfreie und kostengünstigere Variante des Zusammenschlusses käme VW und Porsche sehr gelegen. Denn bislang war die Verschmelzung an Klagen von Investoren in den USA und an deutschen Gerichten gescheitert, die Schadenersatz in Milliardenhöhe fordern. Hintergrund ist die geplatzte Übernahme von VW durch das kleinere Unternehmen Porsche in 2008, die dem Sportwagenhersteller hohe Schulden einbrockte. Die Anleger argumentieren, sei seien damals nicht ausreichend über Porsches Übernahmepläne informiert worden.

Quelle: Nachrichtenagentur dapd

 

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