Dokument Forderungsverzicht mit Besserungsschein bei Kapitalgesellschaften

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BBK Nr. 21 vom 06.11.2015 Seite 981

Forderungsverzicht mit Besserungsschein bei Kapitalgesellschaften

Dr. Karl Broemel und Dr. Volker Endert

Befindet sich eine Kapitalgesellschaft in einer Krise, sind verschiedene Maßnahmen notwendig, um die Gesellschaft zu sanieren. Zur Abwendung einer bilanziellen Überschuldung kann z. B. ein Forderungsverzicht auf Gesellschafterdarlehen ausgesprochen werden. Hierdurch ergeben sich mehrere Effekte, welche sich positiv auf die Sanierung der Gesellschaft auswirken können. Damit der Gesellschafter nicht endgültig auf seine Forderung verzichten muss, kann eine Besserungsabrede getroffen werden, nach der die Forderung bei Erreichen bestimmter Zielgrößen wieder auflebt. Im Folgenden sollen die bilanziellen Konsequenzen eines solchen Forderungsverzichts mit Besserungsabrede aufgezeigt werden.

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