BMF v. 21. 07. 2005 – IV B 1 – S 2411 – 2/05, BStBl 2005 I S. 821
Jahrgang 2015
Auflage 4
ISBN der Online-Version: 978-3-482-55924-2
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-58494-7

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Grenzüberschreitende Mitarbeiterentsendung (4. Auflage)Wichtige Änderungen aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung

IV B 1 – S 2411 – 2/05, BStBl 2005 I S. 821

Merkblatt zur Steuerfreistellung ausländischer Einkünfte gemäß § 50d Abs. 8 EStG

Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den Vertretern der obersten Finanzbehörden der Länder gilt für die Steuerfreistellung ausländischer Einkünfte nach § 50d Abs. 8 EStG folgendes Verfahren.

1. Anwendungsbereich

Bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit (§ 19 EStG), die nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA) in einem ausländischen Staat besteuert werden können, wird die unter Progressionsvorbehalt (§ 32b Abs. 1 Nr. 3 EStG) erfolgende Freistellung von der deutschen Steuer eines unbeschränkt Steuerpflichtigen im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung nach der Regelung des § 50d Abs. 8 EStG nur unter bestimmten Voraussetzungen gewährt. Der Steuerpflichtige muss für die Freistellung nachweisen, dass die in dem ausländischen Staat festgesetzten Steuern entrichtet wurden oder dass dieser Staat auf sein Besteuerungsrecht verzichtet hat. Das gilt nicht für Einkünfte aus Staaten, auf die der Auslandstätigkeitserlass ( IV B 6 – S 2293 – 50/83 – BStBl 1983 I S. 470 – und Anh. 22  LStR) anzuwenden ist. Die Regelung des § 50d Abs. 8 EStG ist auch in den Fällen nicht anzuwenden, in denen das einschlägige Doppelbeste...

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