Dokument Praxishinweise zur Rückabwicklung der Umkehrung der Steuerschuldnerschaft bei Bauträgergeschäften - Wann ist ein Berichtigungsantrag sinnvoll?

Preis: € 7,00 Nutzungsdauer: 30 Tage

Dokumentvorschau

NWB Nr. 50 vom 08.12.2014 Seite 3840

Praxishinweise zur Rückabwicklung der Umkehrung der Steuerschuldnerschaft bei Bauträgergeschäften

Wann ist ein Berichtigungsantrag sinnvoll?

Fritz Schmidt

Seit 2011 hatte die Finanzverwaltung die Auffassung vertreten, dass auch Bauträgerunternehmen in die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen nach § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG einzubeziehen seien. Entsprechend hatten die Bauträgerunternehmen für alle von ihnen bezogenen Bauleistungen die Umsatzsteuer für die Bauhandwerker an das Finanzamt abzuführen. Mit Urteil vom 22. 8. 2013 - V R 37/10 (BStBl 2014 II S. 128) hat der BFH diese Verwaltungsauffassung verworfen. In den BMF-Schreiben vom 5. 2. 2014 (BStBl 2014 I S. 233) und 8. 5. 2014 (BStBl 2014 I S. 823) hat die Finanzverwaltung ihre Rechtsauffassung an die Rechtsprechung des BFH angepasst. Bereits im BMF-Schreiben vom 5. 2. 2014 wurde ein weiteres BMF-Schreiben angekündigt, das sich mit der Frage des Vertrauensschutzes im Zusammenhang mit der Berichtigung der Umsatzsteuerveranlagungen aufgrund der Rechtsprechung des BFH auseinandersetzen sollte. Nachdem im Kroatien-Anpassungsgesetz gesetzliche Änderungen im Zusammenhang mit dieser Fragestellung vorgenommen wurden, hat das BMF mit Datum vom 31. 7. 2014 (BStBl 2014 I S. 1073) das angekündigte Schreiben veröffentlicht.

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
notification message Rückgängig machen