Dokument Folgebehandlung des passiven Ausgleichspostens bei Pensionsverpflichtungen und Auslagerung auf Pensionsfonds - Erfolgsneutralität von Anschaffungsvorgängen

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StuB Nr. 21 vom 14.11.2014 Seite 801

Folgebehandlung des passiven Ausgleichspostens bei Pensionsverpflichtungen und Auslagerung auf Pensionsfonds

Erfolgsneutralität von Anschaffungsvorgängen

WP/StB René Feldgen

Dieser Beitrag setzt sich mit der Rechtsfrage auseinander, in welchen Fällen eine Auflösung des passiven Ausgleichspostens zu erfolgen hat. Im Speziellen wird untersucht, ob der passive Ausgleichsposten im Rahmen der Auslagerung von nach § 613a BGB übernommenen Pensionsverpflichtungen auf einen Pensionsfonds gegen Einmalprämie aufzulösen ist, soweit die vom Veräußerer geleisteten Zuzahlungen zur Dotierung eines passiven Ausgleichspostens geführt haben.

Dreixler, Die Auslagerung von Direktzusagen auf einen Pensionsfonds, StuB 2013 S. 43 NWB WAAAE-27267

Kernfragen
  • Was gilt hinsichtlich der Bilanzierung negativer Kaufpreise?

  • Wie sind Ausgleichsposten in der Folge zu behandeln?

  • Unter welchen Umständen hat die Auflösung des passiven Ausgleichspostens zu erfolgen?

I. Einleitung

[i]Broemel/Endert, Übertragung von Pensionsverpflichtungen nach dem AIFM-StAnpG, BBK 2014 S. 318 NWB VAAAE-60567 Kneip/Schleifenbaum, Krisenmanagement bei Pensionszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer, BBK 2010 S. 607 NWB KAAAD-45204 Dreixler, Die Auslagerung von Direktzusagen auf einen Pensionsfonds, StuB 2013 S. 43 NWB WAAAE-27267Im Rahmen von Unternehmenserwerben werden immer wieder negative Kaufpreise beobachtet. Nach dem Grundsatz der Erfolgsneutralität von Anschaffungsvorgängen ist diesen negativen Kaufpreisen primär durch Abstockung von Aktiva und Aufstockung von Passiva zu begegnen. I. H. des übersteigenden Betrags ist ein Ausgleichsposten zu passivieren. Während die erstm...

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