Dokument Ertragsteuerliche Bewertungsvorschriften (EStG)

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infoCenter (Stand: Oktober 2019)

Ertragsteuerliche Bewertungsvorschriften (EStG)

Falco Hänsch

1. Anwendungsbereich

Bei den nach Maßgabe des EStG zu besteuernden Einkünften handelt es sich um Vermögensmehrungen. Zu besteuern ist bei den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und selbständiger Arbeit der Gewinn (§ 2 Abs. 2 Nr. 1 EStG). Dieser ist im Regelfall in Anlehnung an die handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften zu ermitteln (§ 4 Abs. 1 EStG, § 5 EStG). Dies erfordert wie in der Handelsbilanz die Bewertung der in der Steuerbilanz auszuweisenden Wirtschaftsgüter, Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Die Bewertungsvorschriften des EStG lehnen sich in wesentlichen Teilbereichen an die Regelungen des HGB an. Sie gehen jedoch über den Regelungsbereich des HGB hinaus.

Die Einkünfte aus den verbleibenden vier Einkunftsarten unterliegen mit dem Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten der Besteuerung (§ 2 Abs. 2 Nr. 2 EStG). Hier stellt sich die Frage der Wertfindung und der Bewertung bei dem Bezug von Sachwerten und in eingeschränktem Umfang bei der Ermittlung der Werbungskosten.

Die der Besteuerung nach dem KStG unterliegenden Einkünfte sind nach den Vorschriften des EStG zu ermitteln (§ 8 Abs. 1 KStG). Der GewSt unterliegt der Gewerbeertrag. Er ist ausgehend von dem nach dem EStG sowie d...

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