Dokument Ausschüttungssperre statt V@R- und Sonderposten-Eiertanz bei der fair value-Bewertung von Banken?

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PiR Nr. 5 vom 09.05.2014 Seite 149

Ausschüttungssperre statt V@R- und Sonderposten-Eiertanz bei der fair value-Bewertung von Banken?

Dr. Andreas Haaker und WP Dr. Jens Freiberg

Befürworter und Gegner einer fair value-Bewertung des Handelsbestands von Kreditinstituten scheinen sich einig zu sein, dass wegen des Value-at-Risk-Abschlags (V@R) und der Sonderpostenbildung das handelsrechtliche Vermögen und der Gewinn verzerrt ausgewiesen werden.

Pro

Freiberg ( NWB KAAAE-54698) hat den Finger in die Wunde gelegt: Die sog. fair value-Bewertung des Handelsbestands von Kreditinstituten ist wegen des V@R-Abschlags und der Sonderpostenbildung mit einem verzerrten Vermögens- und Ergebnisausweis verbunden. Selbst die Protagonisten der fair value-Bilanzierung sind also mit dieser in der Kritik stehenden Bilanzierungsweise nicht zufrieden. Soweit man an den Informationsnutzen eines Ausweises des Zeitwerts und des unrealisierten Bewertungsgewinns glauben möchte, muss der V@R-Abschlag und die Bildung des Sonderpostens dennoch kritisiert werden. Zudem können diese Maßnahmen als unzureichend für eine Sicherung des Gläubigerschutzes abgelehnt und dementsprechend die Abschaffung der Zeitbewertung oder zumindest eine konsequente Ausschüttungssperre gefordert werden (so Jessen/Haaker, DStR 2009 S. 499).

Die steuerliche N...

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