Dokument Wertpapiere des Umlaufvermögens (HGB, EStG)

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infoCenter (Stand: November 2019)

Wertpapiere des Umlaufvermögens (HGB, EStG)

Ingo Frank und und Daniel Utz

1. Begriff

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind Urkunden, die ein bestimmtes Recht verbriefen. Zu diesen Urkunden zählen Inhaber- und Orderpapiere sowie wertpapierähnliche Rechte.

Der Ausweis hat im Umlaufvermögen zu erfolgen, wenn der Unternehmer diese mit der Absicht erwirbt, sie nur kurzfristig zu halten. Andernfalls sind die Wertpapiere im Anlagevermögen zu bilanzieren. Die Unterscheidung ist insbesondere vor dem Hintergrund des strengen Niederstwertprinzips relevant, nach dem bei handelsbilanziellen Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens auch bei einer nur vorübergehenden Wertminderung zwingend abzuschreiben ist.

Nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB werden unter den Wertpapieren im Umlaufvermögen

  • Anteile an einem verbundenen Unternehmen sowie

  • sonstige Wertpapiere

erfasst.

Der Aktivierung von Anteilen an einem verbundenen Unternehmen im Umlaufvermögen ist in der Praxis keine große Relevanz beizumessen, da die Anteile aufgrund einer längeren Verbindung regelmäßig im Anlagevermögen zu erfassen sind.

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