Dokument Praxiserfahrungen mit der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) - Risiken und Nebenwirkungen der „Mini-GmbH“

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BBK Nr. 4 vom 21.02.2014 Seite 187

Praxiserfahrungen mit der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Risiken und Nebenwirkungen der „Mini-GmbH“

Thomas C. Wolf

[i]Haack, Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – eine Zwischenbilanz, NWB 4/2013 S. 214 NWB NAAAE-27218Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – als Synonym wird gerne von der „Mini-GmbH“ oder „1-Euro-GmbH“ gesprochen – gewinnt an Attraktivität und hat die Limited-Gründungen verdrängt. Nach nunmehr fünf Jahren seit Einführung dieser Rechtsform im Rahmen des MoMiG ist es Zeit, ein Resümee zu ziehen.

Eine Kurzfassung des Beitrags finden Sie in .

I. Einführung

[i]Unterform der GmbH „Bremer Inkasso GmbH rät zur Vorsicht bei Geschäften mit einer UG“, so lautet eine Internetschlagzeile vom . Dies intendiert, dass die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) aus Sicht der Gläubiger teilweise kritisch gesehen wird. Nachfolgend soll zunächst ein Überblick über die Gründung und die Insolvenzanfälligkeit solcher Unternehmergesellschaften (haftungsbeschränkt) vermittelt werden; anschließend werden die rechtlichen Grundlagen dieser „Unterform der GmbH“ dargestellt.

II. Die Bedeutung der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

1. Statistische Erhebungen


Tabelle in neuem Fenster öffnen
[i]UG-Gründungen
GmbH (ohne UG)
69.474
54.512
52.803
26.542
40.364
UG (haftungsbeschränkt)
k. A.
12.927
12.740
6.855
10.125
Private Company Limited
1.978
1.265
1.152
507
718

Tab. 1: Gewerbeanmeldun...

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