Dokument Belgien; Bargeldzahlungen nur noch bis 3.000 € zulässig

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IWB 24/2013 S. 867

Belgien; Bargeldzahlungen nur noch bis 3.000 € zulässig

Ab 1. 1. 2014 wird das Bezahlen mit Bargeld in Belgien stärker als bislang beschränkt (vgl. Loi relative à la prévention de l'utilisation du système financier aux fins du blanchiment de capitaux et du financement du terrorisme vom 11. 1. 1993 mit späteren Änderungen, zuletzt geändert am 25. 2. 2013). Bei der Bezahlung von Waren, Edelmetallen und Dienstleistungen dürfen bislang nicht mehr als 5.000 € in bar fließen. Sie dürfen bar bezahlt werden, wenn ihr Wert 5.000 € nicht übersteigt; die Teilbarzahlung bei höheren Werten muss unter 10 % des Gesamtpreises bleiben und dann auch maximal 5.000 € betragen. Ab dem 1. 1. 2014 verringert sich die zulässige Summe auf 3.000 €. Die Beschränkungen gelten allerdings nicht bei Geschäften zwischen Verbrauchern. Hält der Käufer/Dienstleistungsempfänger diese Grenze nicht ein, muss der Verkäufer/Dienstleistungserbringer in Zukunft das Büro für die Verarbeitung finanzieller Informationen unverzüglich schriftlich (auch per E-Mail) informieren. Einzelheiten der Meldepflicht, die vor allem Notare und Immobilienmakler betreffen wird, werden durch Königlichen Erlass bestimmt. Verstöße können mit einer Geldbuße von 250 € bis zu 225.000 € geahndet werden; dabei haften Käufer/Dienstleistungsempfänger und Verkäufer/Dienstleistungserbringer gesamtschuldnerisch.

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