Dokument Entwarnung durch den BGH: Keine Warn- und Hinweispflicht des Steuerberaters bei möglicher Insolvenzreife wegen Überschuldung

Preis: € 2,00 Nutzungsdauer: 30 Tage

Dokumentvorschau

StuB Nr. 10 vom 24.05.2013 Seite 385

Entwarnung durch den BGH: Keine Warn- und Hinweispflicht des Steuerberaters bei möglicher Insolvenzreife wegen Überschuldung

Prof. Dr. Jens M. Schmittmann, Essen

Die möglichen Warn- und Hinweispflichten des Steuerberaters bei einer sich abzeichnenden Krise oder gar Insolvenz des Mandanten, der ein Unternehmen betreibt, sind seit Langem umstritten. Tritt tatsächlich Insolvenz ein und wird ein gesetzlich erforderlicher Insolvenzantrag nicht oder verspätet gestellt, so gewinnt die Frage der Haftung besondere Bedeutung. Zwar trifft die Pflicht zur Insolvenzantragstellung gem. § 15a InsO die Organe der Gesellschaft, allerdings kommt unter bestimmten Umständen auch eine Haftung des Steuerberaters in Betracht (vgl. Mutschler, DStR 2012 S. 539 ff.; Schmittmann, StuB 2009 S. 696 f. EAAAD-28718).

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
notification message Rückgängig machen