Dokument Vollkostenansatz für die Bewertung von Sachleistungsverpflichtungen in der Steuerbilanz - Anmerkungen zum BFH-Urteil vom 11. 10. 2012 - I R 66/11

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StuB Nr. 9 vom 10.05.2013 Seite 319

Vollkostenansatz für die Bewertung von Sachleistungsverpflichtungen in der Steuerbilanz

Anmerkungen zum

WP/StB Volker Bahlburg

Die Bewertung von Rückstellungen ist ein klassischer Streitpunkt im Rahmen von steuerlichen Betriebsprüfungen. Dies gilt insbesondere für Sachleistungsverpflichtungen, da hier neben den üblichen Unsicherheiten über den tatsächlichen Eintritt von Verpflichtungen weitere Ungewissheiten und Spielräume bei der Bewertung hinzutreten. Vor diesem Hintergrund ist das hilfreich, da es zur Frage der Bewertung von Sachleistungsverpflichtungen in der Steuerbilanz Stellung nimmt.

Kernfragen
  • Welche Bedeutung wird dem zugemessen?

  • Was gilt hinsichtlich der Finanzierungskosten für die Rückstellungsverpflichtung?

  • Inwiefern unterstützt das Urteil die aktuelle Diskussion zur Maßgeblichkeit handelsrechtlicher Wertansätze von Rückstellungen in der Steuerbilanz?

I. Das Urteil des BFH

1. Darstellung des Sachverhalts

[i]Grützner, Rückstellungen für Aufwendungen zur Erfüllung der steuerlichen Mitwirkungspflichten bei Außenprüfungen, StuB 2012 S. 832 NWB DAAAE-20886 Prinz/Hütig, Aktuelles Know-how zu steuerbilanziellen Rückstellungen, StuB 2012 S. 798 NWB QAAAE-20111 Prinz/Kanzler, NWB Praxishandbuch Bilanzsteuerrecht, Herne 2012, S. 61 NWB FAAAE-06048 Hoffmann/Lüdenbach, NWB Kommentar Bilanzierung, 4. Aufl., Herne 2013, § 253 NWB FAAAE-25135In dem Urteilsfall hat die Stpfl. (konkret eine Sparkasse) in ihrem Jahresabschluss zum (somit vor Anwendung des BilMoG...

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