StuB Nr. 6 vom 22.03.2013 Seite 1

Gestalten Sie die StuB mit …

Dipl.-Ök. Patrick Zugehör | Verantw. Redakteur | stub-redaktion@nwb.de

… durch Teilnahme am Leserbeirat

Seit mehreren Jahren berichtet NWB Unternehmensteuern und Bilanzen – StuB über alles Wichtige aus dem Unternehmensteuer- und Bilanzrecht und ist damit für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer sowie Fach- und Führungskräfte im Steuer- und Rechnungswesen stets ein aktueller und verlässlicher Begleiter. Um Ihre StuB noch zielgerichteter anzupassen, möchte ich Sie zur Teilnahme am StuB-Leserbeirat aufrufen. Wir möchten Sie als Mitglied dieses Leserbeirats dazu gewinnen, die Zeitschrift StuB und die zugehörige NWB Datenbank regelmäßig mit einem Fragebogen zu bewerten und so an deren steter Weiterentwicklung mitzuwirken. Denn als treuer Leser der StuB wissen Sie am besten, was die Praxis aktuell bewegt. Teilen Sie uns Ihre Anregungen und Ihre Kritik mit – so können wir die StuB kontinuierlich verbessern und auf die Belange unserer Leser zuschneiden. Näheres auf S. III dieser Ausgabe.

Kurzfristige Unterbrechung der Unternehmeridentität

Die Anforderungen an die steuerliche Nutzung von Verlusten sind hoch. Das gilt auch für die Gewerbesteuer. Bei Körperschaften und ihnen nachgeschalteten Mitunternehmerschaften ist der Gewerbeverlust von § 8c KStG bedroht (§ 10a Satz 10 GewStG). Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften sind sowohl die Unternehmensidentität als auch die Unternehmeridentität Voraussetzungen für die gewerbesteuerliche Verlustnutzung. Der BFH hatte die Frage zu beantworten, ob auch dann von einer fehlenden Unternehmeridentität auszugehen ist, wenn die unmittelbare Beteiligung an der verlustträchtigen Personengesellschaft nur für eine logische Sekunde unterbrochen wird. Adrian stellt ab S. 215 diese sehr interessante Entscheidung dar.

Konzernsteuerung im Lagebericht nach DRS 20

Mit DRS 20 „Konzernlagebericht” sind zahlreiche Neuerungen verbunden. Inhaltliche Änderungen ergeben sich in nahezu allen Regelungsbereichen des Standards. Bislang sind zumeist die wesentlichen Neuerungen im Überblick oder bestimmte Einzelaspekte wie die Änderungen zum Prognosebericht thematisiert worden (vgl. dazu Ergün/Müller/Juchler, StuB 2012 S. 897). Aber gerade auch weniger augenfällige, im Rahmen eines allgemeinen Überblicks regelmäßig fehlende sowie im Rahmen des Standardsetzungsprozesses diskutierte Einzelaspekte bergen durchaus hohe Änderungspotenziale. Philipps stellt dies ab S. 203 am Beispiel der Angaben zur Konzernsteuerung dar. Diese Angaben werden nach DRS 20 zu den Grundlagen des Konzerns gezählt. Deren Aspekte bilden die Basis für die Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage sowie der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns.

Beste Grüße

Patrick Zugehör

Fundstelle(n):
StuB 6/2013 Seite 1
NWB SAAAE-32010

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