Dokument Reduktion der Konkurrenzintensität im Inter-Brand-Wettbewerb auf der Herstellermarktstufe durch das Verbot der vertikalen Preisbindung

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BFuP Nr. 6 vom 14.12.2012 Seite 614

Reduktion der Konkurrenzintensität im Inter-Brand-Wettbewerb auf der Herstellermarktstufe durch das Verbot der vertikalen Preisbindung

Von Prof. Dr. Dirk Battenfeld, Alanus Hochschule, Alfter

Durch das Verbot der vertikalen Preisbindung soll verhindert werden, dass Hersteller und Handel ihre Preispolitik so koordinieren, dass sie höhere Preise gegenüber dem Verbraucher durchsetzen können. In dem vorliegenden Beitrag wird exemplarisch gezeigt, dass das Verbot der vertikalen Preisbindung unter bestimmten Voraussetzungen Herstellern sogar dabei helfen kann, höhere Preise am Markt zu etablieren. Das Verbot verleiht einer Preiserhöhung gerade die erforderliche Glaubwürdigkeit, so dass Konkurrenten an der Dauerhaftigkeit der Preiserhöhung nicht mehr zweifeln und ein höherer Endverbraucherpreis etabliert werden kann. Insgesamt fördert in diesem Fall das Verbot einer vertikalen Preisbindung nicht den Wettbewerb, sondern es reduziert sogar seine Intensität und schwächt die Position des Verbrauchers.

1 Einleitung

Durch das Verbot der vertikalen Preisbindung soll verhindert werden, dass Hersteller und Handel ihre Preispolitik so koordinieren, dass sich ihre Marktmacht gegenüber dem Verbraucher vergrößert und sie in der Folge höhere Preise gegenüber dem Verbraucher durchsetzen können. Es wird also angenommen, dass das Verbot der vertikalen Preisbindung den Verbraucher vor höheren Ver...

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