Kommentar zu § 3 KStG - Abgrenzung der Steuerpflicht bei
				nichtrechtsfähigen Personenvereinigungen und Vermögensmassen sowie bei
				Realgemeinden
Jahrgang 2013
Auflage 1
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-64311-8

Onlinebuch Körperschaftsteuergesetz Kommentar

Dokumentvorschau

Mössner/Seeger - Körperschaftsteuergesetz Kommentar Online

§ 3 Abgrenzung der Steuerpflicht bei nichtrechtsfähigen Personenvereinigungen und Vermögensmassen sowie bei Realgemeinden

Wilke (Dezember 2012)
Hinweis:

H 5 KStH 2008.

Erläuterungen

A. Geschichte der Vorschrift

1 § 3 KStG i. d. F. des Art. 1 des Körperschaftsteuerreformgesetzes vom fand erstmals für den am beginnenden Veranlagungszeitraum Anwendung ( § 54 Abs. 1, § 49 KStG 1977 i. V. m. § 25 EStG). Die Regelung des § 3 Abs. 1 KStG entspricht dem § 3 Abs. 1 KStG 1975; Abs. 2 fasst die bisherigen Bestimmungen der Absätze 2 und 3 aus Gründen der Rechtsklarheit und zur Vermeidung von Wiederholungen zusammen.

2–5(Einstweilen frei)

B. Regelungsinhalt

6Zum einen soll durch § 3 KStG vermieden werden, dass durch Gestaltungen seitens der Steuerpflichtigen einer (Körperschaft-)Steuerpflicht ausgewichen wird (Auffangvorschrift; Sicherstellung der Einmalbesteuerung). Zum anderen sollen die Genossenschaften alten Rechts nach § 3 Abs. 2 KStG nur für bestimmte Einkünfte körperschaftsteuerpflichtig sein; insoweit beinhaltet die Bestimmung eine Steuerbefreiung. Nach h. M. in der Literatur schränkt § 3 Abs. 1 KStG den Anwendungsbereich der §§  1, 2 KStG ein; § 3 Abs. 2 KStG ist im Verhältnis zu § 3 Abs. 1 KStG lex specialis.

7–10(Einstweilen frei)

C. Nichtrecht...

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
;

Diese Website verwendet ausschließlich funktionale Cookies,

die notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen.
Lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung!

Cookies akzeptieren