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StuB Nr. 18 vom 28.09.2012 Seite 689

Skalierte Prüfung

WP/StB Prof. Dr. Wolf-Dieter Hoffmann, Freiburg

I. Die Prüfung auf der Leiter

Vor einem Jahr war der Begriff „skalierte Prüfung” den wenigsten Angehörigen des Prüferstands bekannt. Der Chronist kann seine entsprechende Ignoranz gerne bestätigen. Der Begriffsinhalt erschließt sich durch das Verständnis einer „Skala”, also einer Leiter oder Treppe. Die berühmte Mailänder Skala hat als Opernhaus ihren Namen der Lage an einer Treppe zu verdanken. Die Abschlussprüfung in skalierter Form soll danach auf der Grundlage einer Leiter oder Treppe erfolgen, der Prüfer dabei nicht ins Straucheln geraten oder gar abstürzen. Man kann die Leiter zum Aufstieg nach oben ( „bottom up”) oder zum Abstieg nach unten ( „top down”) verwenden.

II. Binsenweisheiten als Konstruktionsmerkmal

1. Die Ausbreitung von Selbstverständlichkeiten

Nimmt man die gültigen Prüfungsstandards des IDW, die ihrerseits den (internationalen) ISA ( International Standards on Auditing) unter Berücksichtigung der deutschen rechtlichen Besonderheiten entsprechen, als Referenz, dann kommt für die Skalierung nur der Abstieg nach unten in Betracht. Die Standards sind durchweg auf die Verhältnisse eines global agierenden Groß...

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