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BFH 28.03.2012 II R 57/10, NWB 30/2012 S. 2445

Grunderwerbsteuer | Einheitlicher Erwerbsgegenstand bei nach Grundstückskauf abgeschlossenem Generalübernehmervertrag

Das ist in folgenden Leitsätzen zusammengefasst: (1) Das Vorliegen eines einheitlichen Erwerbsgegenstands wird indiziert, wenn der Veräußerer aufgrund einer in bautechnischer und finanzieller Hinsicht konkreten und bis (annähernd) zur Baureife gediehenen Vorplanung ein bestimmtes Gebäude auf einem bestimmten Grundstück zu einem im Wesentlichen feststehenden Preis anbietet und der Erwerber dieses Angebot annimmt. Dies gilt auch, wenn das Angebot nach Abschluss des Kaufvertrags unwesentlich geändert wird. (2) Ein einheitlicher Erwerbsgegenstand kann aufgrund besonderer Umstände auch vorliegen, wenn der Käufer das Angebot erst 19 Monate nach Abschluss des Kaufvertrags annimmt. (3) Gegen die ständige Rechtsprechung des BFH zum einheitlichen Erwerbsgegenstand im Grund...

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