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infoCenter (Stand: Februar 2020)

Prüfungstheorie

Dr. Thies Lentfer und Prof. Dr. Stefan C. Weber

I. Einleitung

Im betriebswirtschaftlichen Schrifttum zum Prüfungswesen hat sich bislang keine einheitliche Auffassung über die Merkmale und Untersuchungsgegenstände der Prüfungstheorie herausgebildet. Dennoch lassen sich im Zeitablauf signifikante Entwicklungstendenzen erkennen. Während aus traditioneller Sicht die Prüfungstheorie vorwiegend prüfungstechnische Problemfelder fokussierte (z. B. Buchprüfungstechnik) und hieraus Handlungsempfehlungen ableitete, sieht sich die moderne Prüfungstheorie mit vielfältigen Entscheidungsproblemen (z. B. Prüfungsplanung und Urteilsfindung) konfrontiert.

II. Strukturierung

Innerhalb der unterschiedlichen Strömungen der Prüfungstheorie kommt der kritischen Grundhaltung des Prüfers gegenüber dem zu beurteilenden Unternehmen eine dominante Bedeutung zu. Loitlsberger hat dies unter dem „Misstrauensparadigma“ zusammengefasst. Die Fehleraufdeckung gilt in diesem Kontext als „Subparadigma“ des Misstrauensparadigmas, weil dieses als Leitprinzip des Prüfungsaufbaus und -ablaufs fungiert. Dieses Prinzip kann jedoch lediglich unter Hinzuziehung geeigneter Hilfskriterien, u. a. der Prozess-, Verhaltens-, Netzwerk- und Stichprobenorientierung sowie der Erkenntnisse aus der Spiel- und Systemtheorie bei der Prüfung Berücksichtigung finden. Die nachfolgende Übersicht enthält einen möglichen Strukturierungsansatz.

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