Dokument Neues Antragsrecht nach § 2 Abs. 3 ErbStG - Finanzverwaltung nimmt in gleich lautenden Ländererlassen Stellung

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

Dokumentvorschau

KSR Nr. 6 vom 01.06.2012 Seite 11

Neues Antragsrecht nach § 2 Abs. 3 ErbStG

Finanzverwaltung nimmt in gleich lautenden Ländererlassen Stellung

Susanne Christ

Im Rahmen des Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BGBl I 2011 S. 2592) wurde § 2 Abs. 3 ErbStG geändert: Bei einer beschränkten Steuerpflicht kann in bestimmten Fällen beantragt werden, dass der Erwerb nach den Regelungen der unbeschränkten Steuerpflicht besteuert wird. Das hat den Vorteil, dass die hohen persönlichen Freibeträge, die grundsätzlich nur bei unbeschränkter Steuerpflicht in Anspruch genommen werden können, auch bei beschränkter Steuerpflicht gewährt werden. Die Finanzverwaltung hat kürzlich zu dieser erst seit einem guten halben Jahr geltenden Regelung Stellung genommen.

Besteuerung beschränkt Steuerpflichtiger nach dem Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz

Inländer i. S. des § 2 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG unterliegen mit dem gesamten Vermögensanfall der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Das bedeutet, dass grundsätzlich das weltweit und nicht nur das in Deutschland belegene unentgeltlich erworbene Vermögen der Erbschaft- oder Schenkungsteuer unterliegt (unbeschränkte Steuerpflicht). Die unbeschränkte Steuerpflicht wird begründet, wenn

  • der Erblasser zum Zeitpunkt des Todes,

  • der Schenker zur Zeit der Ausführung der Schenkung oder

  • der Erwerber zum Zeitpunkt der Entstehung der Steuer

Inländer ist (vgl. § 2 Abs. 1 ErbStG); g...

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
;

Diese Website verwendet ausschließlich funktionale Cookies,

die notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen.
Lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung!

Cookies akzeptieren