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infoCenter (Stand: Januar 2019)

Vorsteuerberichtigung

Udo Vanheiden

Als Folge einer EG-richtlinienkonformen Auslegung des § 15 UStG ist der § 15a UStG durch das Steueränderungsgesetz 2001 angepasst worden. Die Vorsteuerabzugsberechtigung aus dem Bezug eines Wirtschaftsguts bestimmt sich nach den Verhältnissen im Zeitpunkt des Leistungsbezuges. Hieraus ergeben sich zwangsläufig bei Wirtschaftgütern, die über diesen Zeitpunkt hinaus zur Ausführung von Umsätzen verwendet werden, ungerechtfertigte Ergebnisse, wenn sich die für den Vorsteuerabzug zunächst maßgeblichen Umsätze zu einem späteren Zeitpunkt ändern. Durch Vorsteuerberichtigungen i.S.d. § 15a UStG wird der Vorsteuerabzug so korrigiert, dass er den Verhältnissen des gesamten Berichtigungszeitraums entspricht. Dieser Ausgleich führt nicht zu einer Korrektur der Steuerfestsetzung für das Kalenderjahr des Leistungsbezugs, sondern ist grundsätzlich erst in dem Jahr vorzunehmen, in dem sich Verhältnisse gegenüber dem Zeitpunkt des Leistungsbezugs geändert haben.

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