Dokument Innergemeinschaftliche Lieferung

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infoCenter (Stand: Dezember 2018)

Innergemeinschaftliche Lieferung

Udo Vanheiden

Die innergemeinschaftliche Lieferung gem. § 6a UStG steht im Zusammenhang mit dem seit dem 1. 1. 1993 (Umsatzsteuer-Binnenmarktgesetz vom 25. 8. 1992, BGBl 1992 I S. 1548) geltenden Umsatztatbestand, dem innergemeinschaftlichen Erwerb gegen Entgelt i. S. des § 1 Abs. 1 Nr. 5 UStG. Bei innergemeinschaftlichen Warenbewegungen erfolgt demnach eine Besteuerung beim Erwerber, also im Bestimmungsland der Ware. Um eine Doppelbelastung mit Umsatzsteuer zu vermeiden, ist daher die innergemeinschaftliche Lieferung gem. § 4 Nr. 1 Buchst. b UStG im Ursprungsland von der Umsatzsteuer befreit. Die Regelung des § 6a UStG i. V. mit § 4 Nr. 1 Buchst. b UStG ersetzt im Warenverkehr mit den anderen EU-Mitgliedstaaten die geltende Steuerbefreiung für Ausfuhrlieferungen.

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