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PiR Nr. 5 vom 11.05.2012 Seite 156

Fair value: mark-to-muppets statt mark-to-market?

Dr. Andreas Haaker und Dr. Jens Freiberg

Jüngst verabschiedete sich ein frustrierter Mitarbeiter von Goldman Sachs mit einem öffentlichen Abschiedsbrief ( Smith, New York Times vom ). Er berichtete, die eigenen Kunden würden intern als „ Muppets” (Deppen) bezeichnet und die Hauptfrage bei Derivaten würde lauten: „ How much money did we make off the client?” Vor diesem Hintergrund könnten auch die aus diesen vermeintlichen „Markttransaktionen” abgeleiten fair values verzerrt sein.

Pro Dr. Andreas Haaker

Dass wegen des Herdentriebs gerade auch im Bereich der Derivate gleichsam das Hässlichste den Schönheitswettbewerb i. S. von Keynes (The General Theory of Employment, Interest, and Money, Cambridge 1936, S. 156) gewinnen könnte, sollte bekannt sein. Der „Schwarmintelligenz” des Marktes gefallen nicht selten „des Kaisers neue Kleider”. Auch ist es kein Geheimnis, wenn etwa das äußerst gewagte Geldflutungsexperiment der EZB oder die „Zwangseskortierung” des unwilligen Kapitals gen Süden mit (anschließender Kapitalflucht gen Norden) zu Preisblasen beitragen könnte.

Das alles betrifft die Preisbildung von realen Gütern und Finanzinstrumenten, die nach IFRS zum sog. fair value bewertet w...

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