Dokument Gestaltungsspielräume bei Verlusten einer ausländischen EU-Betriebsstätte - Grenzüberschreitende Verlustverrechnung

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

Dokumentvorschau

IWB Nr. 24 vom 28.12.2011 Seite 913

Gestaltungsspielräume bei Verlusten einer ausländischen EU-Betriebsstätte

Grenzüberschreitende Verlustverrechnung

Wojciech Stiller

Im Bericht zur „Verlustverrechnung und Gruppenbesteuerung” vom (vgl. IWB 2011 S. 839 NWB SAAAD-95904) schlägt die Facharbeitsgruppe im Hinblick auf ausländische EU-Betriebsstätten vor, eine enge Definition der finalen Verluste gesetzlich zu verankern. Dies solle den Gestaltungen entgegenwirken, die sich aus der BFH-Rechtsprechung ergeben.

Nach Auffassung des BFH sind zwar Verluste einer ausländischen EU-Betriebsstätte, die im Quellenstaat aufgrund der dort geltenden Befristung des Verlustvortrags untergehen, nicht als finale Verluste i. S. der EuGH-Rechtsprechung anzusehen ( NWB EAAAD-48038). Solche Auslandsverluste sind somit – unter der regelmäßig zur Anwendung kommenden Freistellungsmethode – vom Abzug in Deutschland ausgeschlossen. Dies kann allerdings dadurch verhindert werden, dass vor Ablauf der Vortragsfrist die Betriebsstätte übertragen, endgültig aufgegeben oder in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt wird. In diesen Fällen sei die fehlende Verlustberücksichtigung im Quellenstaat nicht auf die dort geltenden Restriktionen, sondern vielmehr auf tatsächliche Gegebenheiten zurückzuführen. Die hieraus resultierende und v...

Erwerben Sie das Dokument, um den gesamten Inhalt lesen zu können.
;

Ihre Datenbank verwendet ausschließlich funktionale Cookies,

die technisch zwingend notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen. Weitere Cookies, insbesondere für Werbezwecke oder zur Profilerstellung, werden nicht eingesetzt.

Hinweis ausblenden