Dokument BFH überdenkt Abgrenzungspflicht für Bearbeitungsentgelte - Rechnungsabgrenzungsposten

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NWB Nr. 44 vom 31.10.2011 Seite 3688

BFH überdenkt Abgrenzungspflicht für Bearbeitungsentgelte

Rechnungsabgrenzungsposten

Alexander Horst

[i]BFH, Urteil v. 22. 6. 2011 - I R 7/10 NWB KAAAD-90759 Rechnungsabgrenzungsposten gehören zu den grundsätzlichen Instrumenten der bilanziellen Darstellung von im Zusammenhang mit Darlehen gewährten Einmalbeträgen. Mangels aktueller Bezugspunkte hatte sich der BFH in jüngerer Vergangenheit nicht [i]Micker, KSR 10/2011 S. 6 mit diesem Utensil zu beschäftigen, zumal er vor ca. dreißig Jahren diesbezüglich ein Grundsatzurteil getroffen hat. Doch ein Möbelunternehmen prozessierte gegen die Abgrenzungspflicht bei Bearbeitungsentgelten für ein öffentlich gefördertes Darlehen. [i]infoCenter „Rechnungsabgrenzung” NWB XAAAB-14446 Der BFH nahm in seinem Urteil v.  - I R 7/10 NWB KAAAD-90759 den Fall zum Anlass, über sein Grundsatzurteil nachzudenken und wandte sich unter gewissen Umständen von seiner getroffenen Entscheidung ab.

I. Abgrenzungspflicht für Bearbeitungsentgelte

1. Bilanzielle Abgrenzung von Disagio und Damnum

[i]Disagio bzw. Damnum senken Nominalzins und AnnuitätUm den Nominalzins im Zusammenhang mit einer Darlehensgewährung zu senken, vereinbaren die Vertragsparteien oftmals den Einbehalt eines Disagios bzw. bei hypothekarischer Sicherung ein Damnum. Zwar hat diese Sachverhaltsgestaltung keine Auswirkung auf den Effektivzins, senkt aber – zumindest für den Zins...

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