Dokument Ausländische Einkünfte § 34d EStG

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Ausländische Einkünfte § 34d EStG

Uwe Ritzkat

Durch das Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften ("JStG 2018") sind künftig auch Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen ausländischer Anteilseigner an Gesellschaften zu besteuern, die ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung im Ausland haben, sofern der Anteilswert unmittelbar oder mittelbar zu mehr als 50 % auf inländischem unbeweglichem Vermögen beruht (§ 49 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2e Buchst. cc) EStG). Die Neuregelung ist erstmals auf Veräußerungen nach dem 31.12.2018 anzuwenden sein, soweit die Wertveränderungen nach dem 31.12.2018 entstehen. Durch eine entsprechende Änderung in § 34d Nr. 4 Buchst. b EStG wird damit auch eine Anrechnung ausländischer Steuern von Ländern nach § 34c EStG möglich, mit denen kein Doppelbesteuerungsabkommen besteht.

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