Dokument Form und Anwendung derivativer Zinsinstrumente

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BBK Nr. 24 vom 21.12.2001 Seite 1153 Fach 29 Seite 1049

Form und Anwendung derivativer Zinsinstrumente

Dipl.-Kfm. StB Jörg H. Ottersbach, Köln und Dr. Stefan Behringer, Hamburg

Beginnend in den USA Anfang der 70er Jahre vollzogen die sog. Finanzinnovationen eine rasante Entwicklung (vgl. Seipp, a. a. O.). Verursacht wurde diese Entwicklung durch sich ändernde Rahmenbedingungen wie den Zusammenbruch des Systems fester Wechselkurse (Bretton Woods-Abkommen) im Jahre 1973, hohe Inflationsraten, starke Volatilität der Zinsen (Ausmaß der Schwankungen des Zinsniveaus) und einen stetig voranschreitenden technischen Fortschritt im Bankwesen. Einen wesentlichen Beitrag leistete auch die Veröffentlichung der Black-Scholes-Formel, mit der nach jahrhundertelanger Suche ein Weg für die Bepreisung von Optionen gefunden wurde.

Die am begonnene sog. Restliberalisierung (vgl. Büschgen, ZfB 1986 S. 302) des deutschen Kapitalmarkts und die Schaffung der Deutschen Terminbörse ermöglichten es auch auf den deutschen Märkten für Finanzinnovationen, hochgradig flexible Finanzinstrumente anzubieten. Seit 1999 werden diese Produkte an der Eurex gehandelt, die durch den Zusammenschluss der Deutschen und Schweizer Terminbörse entstanden ist. Typischerweise kommen als Akteure Banken, Finanzintermediäre und multinationale Unternehmen in Betracht und zwar als Urheber und Erstanwender (E...

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