Dokument FG Baden-Württemberg, Urteil v. 02.02.2011 - 7 K 2005/08

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FG Baden-Württemberg Urteil v. - 7 K 2005/08 EFG 2011 S. 1055 Nr. 12

Gesetze: EStG 2004 § 9 Abs. 5 S. 1, EStG 2004 § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b, EStG 2004 § 12 Nr. 1

Keine Anerkennung von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer bei Durchgangszimmer und fehlender Abgeschlossenheit

keine Aufteilung der Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer bei privater Mitbenutzung

Leitsatz

1. Ist die private Mitbenutzung eines häuslichen Arbeitszimmers nicht nur von untergeordneter Bedeutung, so steht die Vorschrift des § 12 Nr. 1 EStG der Abziehbarkeit auch nur eines Teils der Aufwendungen entgegen. Eine Aufteilung der Aufwendungen scheitert daran, dass eine klare und eindeutige Abgrenzbarkeit der Aufwendungen nicht gegeben ist.

2. Ist eine Trennung des Arbeitszimmers von privaten Räumen nicht vorhanden, kann nicht davon ausgegangen werden, dass eine private Mitbenutzung von nur untergeordneter Bedeutung vorliegt.

3. Enthält das Arbeitszimmer den alleinigen Zugang zu einer neu errichteten Terasse und dem neu angelegten Garten und ist es nicht im erforderlichen Maße gegenüber den anderen Räumen der Wohnung abgeschlossen, sprechen die Umstände dafür, dass das Arbeitszimmer nicht nur für berufliche Zwecke genutzt wird, sondern eine private Mitbenutzung gegeben ist.

Fundstelle(n):
DStRE 2012 S. 333 Nr. 6
DStZ 2011 S. 543 Nr. 15
EFG 2011 S. 1055 Nr. 12
NWB-Eilnachricht Nr. 25/2011 S. 2108
OAAAD-83420

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