Abschnitt 9: Gewinnermittlung
Jahrgang 2011
Auflage 17
ISBN der Online-Version: 978-3-482-61103-2
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-53547-5

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Lehrbuch Einkommensteuer (17. Auflage)

Abschnitt 9: Gewinnermittlung

A. Grundbegriffe der Gewinnermittlung

I. Begriff und Bedeutung der Gewinnermittlung
1. Begriff der Gewinnermittlung

991Einkünfte i. S. des § 2 Abs. 1 EStG sind bei Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb und selbständiger Arbeit der Gewinn (§ 2 Abs. 2 Nr. 1 EStG). Man nennt diese Einkünfte deshalb auch Gewinneinkünfte. Der Begriff der Gewinnermittlung bezeichnet die verschiedenen Verfahren zur Ermittlung der Einkünfte aus diesen drei Einkunftsarten. Die Vorschriften über die Gewinnermittlung enthalten die §§ 47k EStG (§ 2 Abs. 2 Nr. 1 EStG). Das Gesetz fasst diese Vorschriften unter der Überschrift „Gewinn„ zusammen. Sie regeln die Ermittlung des sog. laufenden Gewinns.

992Die Gewinnermittlungsvorschriften des EStG lassen sich ihrem Inhalt nach in drei Gruppen gliedern,

  • in Vorschriften, die den Gewinnbegriff und die Formen der Gewinnermittlung regeln (§§ 4, 5 EStG),

  • die Bewertungsvorschriften (§§ 6, 6a6d EStG) und

  • die Vorschriften über Absetzungen für Abnutzung und Abschreibung (§§ 7, 7a7k EStG).

2. Die Bedeutung der Gewinnermittlungsvorschriften des Einkommensteuergesetzes

993Die Vorschriften des EStG über die Gewinnermittlung gelten nicht nur für die ESt, sondern auch für die Körperschaftsteuer. Auch auf dem Gebiet der KSt ist der regelmäßige Steuergegenstand...BStBl 1966 III 255

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