Dokument Neue Risikoverteilung beim bargeldlosen Zahlungsverkehr für Unternehmen - Überweisung, Lastschrift und Kreditkarte

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BBK Nr. 9 vom 06.05.2011 Seite 425

Neue Risikoverteilung beim bargeldlosen Zahlungsverkehr für Unternehmen

Überweisung, Lastschrift und Kreditkarte

Prof. Dr. Harald Ehlers

Seit dem 1. 11. 2009 ist in Deutschland das neue Recht der Zahlungsdienste gültig. Die nicht leicht verständlichen Vorschriften der §§ 675c ff. BGB gehen auf eine EU-Richtlinie zurück, die das Ziel verfolgte, einen einheitlichen europäischen Zahlungsraum zu begründen (Single Euro Payment Area, kurz: SEPA). Der einheitliche Zahlungsraum soll die Schnelligkeit und Sicherheit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs erhöhen und dabei die unterschiedlichen Interessen der Beteiligten wahren. Dies macht es vielfach erforderlich, Risiken zwischen Bank und Kunden anders zu verteilen. Da für die Beteiligten die „glatte” Abwicklung uninteressant ist, fokussiert sich dieser Beitrag auf die Risikoverteilung bei den „gestörten” Abwicklungen, und zwar bei Überweisungen, Lastschriften und der Kreditkartennutzung.

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