Dokument Verrechnungspreisauswirkungen der neuen Grundsätze zum digitalen Datenzugriff der Finanzverwaltung

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IWB Nr. 20 vom 24.10.2001 Seite 991 Fach 3 Deutschland Gr. 1 Seite 1770

Verrechnungspreisauswirkungen der neuen Grundsätze zum digitalen Datenzugriff der Finanzverwaltung

von RA/StB Dr. Heinz-Klaus Kroppen, LL.M. und Dipl.-Ök. Marc Schnell, Deloitte & Touche, Düsseldorf

Im Rahmen des Steuersenkungsgesetzes v. 23. 10. 2000 wurden Änderungen in der Abgabenordnung (AO) vorgenommen, die der Finanzverwaltung im Rahmen steuerlicher Außenprüfungen den Zugriff auf digitale Daten als Bestandteil des EDV-Systems des Steuerpflichtigen ermöglichen sollen. Das BMF-Schreiben v. 16. 7. 2001 (BStBl 2001 I, S. 415) zu den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) ist die Konkretisierung dieser Neuerungen durch die Finanzverwaltung. Im Ergebnis werden die in Deutschland Steuerpflichtigen mit einer Erweiterung ihrer steuerlichen Mitwirkungspflichten im Rahmen steuerlicher Außenprüfungen, welche nach dem 31. 12. 2001 beginnen, konfrontiert. Das BMF stellt in seinem Schreiben fest, dass es erforderlich sei, die Prüfmethoden den modernen Buchführungstechniken anzupassen, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung der papierlosen Abwicklung des Geschäftsverkehrs. Der neue § 147 Abs. 6 AO und das BMF-Schreiben sollen in diesem Zusammenhang zu rationelleren und zeitnäheren Außenprüfungen führen.

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