Dokument „Gross-up” bei grenzüberschreitenden Zinszahlungen

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IWB Nr. 11 vom 12.06.2002 Seite 517 Fach 3 Deutschland Gr. 3 Seite 1360

„Gross-up” bei grenzüberschreitenden Zinszahlungen

von Rechtsanwalt Helmut Schneider, München

Internationale Finanzierungsgeschäfte, z. B. Kreditverträge oder Anleihebegebungen, sind dadurch gekennzeichnet, dass die Vertragsparteien in verschiedenen Staaten ansässig sind. Dabei beschränken sich die nachfolgenden Ausführungen auf Finanzierungsverhältnisse in Gestalt von Direktgeschäften, d. h., bei denen der Leistungsaustausch über die Grenze ohne festen Stützpunkt (Betriebsstätte, Personengesellschaft oder Tochtergesellschaft) im Staat des jeweiligen Vertragspartners abgewickelt wird (vgl. Jacobs, a. a. O., S. 280 f., 379, zum Begriff des Direktgeschäfts und zur Abgrenzung zu den anderen Formen grenzüberschreitender wirtschaftlicher Betätigung). Im Rahmen solcher Finanzierungsverhältnisse ergeben sich regelmäßig grenzüberschreitende Zinszahlungen.

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