Dokument Starten Frauen tatsächlich kleinere Unternehmen? Dimensionen der Gründungsgröße näher betrachtet

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BFuP Nr. 6 vom 15.12.2010 Seite 654

Starten Frauen tatsächlich kleinere Unternehmen? Dimensionen der Gründungsgröße näher betrachtet

Von Dr. Karsten Kohn und Dr. Katrin Ullrich, KfW Bankengruppe

Die vorliegende Studie untersucht Geschlechter-Unterschiede in Bezug auf die Größe von Gründungsprojekten. Dazu werden die Entscheidungen über vier Dimensionen der Gründungsgröße in einem sequentiellen Ansatz modelliert: 1) Umfang der Selbstständigkeit, 2) Wahl eines Wirtschaftszweiges, 3) Anzahl von Teampartnern und Mitarbeitern, sowie 4) Ausmaß der Gründungsfinanzierung. Die vier Stufen des Entscheidungsprozesses werden auf Basis der Individualdaten des KfW-Gründungsmonitors, einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Gründungsgeschehen in Deutschland, geschätzt. Ceteris paribus starten Gründerinnen im Vergleich zu Gründern zwar häufiger im Nebenerwerb, seltener im Team und seltener mit Mitarbeitern. Es findet sich jedoch kein direkter Geschlechter-Effekt in Bezug auf die Art und den Umfang der Gründungsfinanzierung. Letztere ist maßgeblich durch die anderen Dimensionen der Gründungsgröße prädeterminiert.

1 Motivation

Die geringere Gründungsneigung von Frauen ist ein wohlbekanntes stilisiertes Faktum. EU-weit sind die Anteile von Frauen an den Selbstständigen weniger als halb so hoch wie die von Männern. Ähnliches gilt für die Gründerquoten, die in fast allen im Global Entrepr...

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