Kommentar zu § 319b HGB - Netzwerk
Jahrgang 2011
Auflage 2
ISBN der Online-Version: 978-3-482-61212-1
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-59372-7

Onlinebuch NWB Kommentar Bilanzierung

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Prof. Dr. Wolf-Dieter Hoffmann, Dr. Norbert Lüdenbach - NWB Kommentar Bilanzierung Online

§ 319b Netzwerk

Prof. Dr. Wolf-Dieter Hoffmann, Dr. Norbert Lüdenbach (Oktober 2010)

Ausgewählte Literatur

Auf die Hinweise zu → § 319 wird verwiesen.

I. Regelungsgehalt: Netzwerkdefinition (Abs. 1 Satz 3)

1§ 319b HGB widmet sich den in Art. 22 Abs. 2 der Abschlussprüferrichtlinie enthaltenen Unabhängigkeitsvorschriften. Diese zielen insbesondere auf die im internationalen Prüfungsgeschäft agierenden großen und mittelständischen Einheiten, die mit Ausnahmen (KPMG Europa) nicht kapitalmäßig verflochten sind, aber gleichwohl gemeinsame wirtschaftliche Interessen durch Anbietung von Prüfungs- und Beratungsleistungen verfolgen. Diese Zusammenarbeit darf sich nicht auf eines oder mehrere ad hoc begründete Auftragsverhältnisse beschränken – typisches Beispiel: Gemeinschaftsprüfungen (joint audits→ § 318 Rz. 20) –, sondern bedarf einer Institutionalisierung in vertraglicher Form, ohne die ein Zusammenwirken „für eine gewisse Dauer„ nicht denkbar ist. Das Netzwerk ist also durch die Art des Zusammenwirkens zu bestimmen.

Beispiel

Die Baumarktbetreiber B GmbH in Karlsruhe erwirbt als Tochtergesellschaft einen Vergleichsbetrieb, die B SA in Straßburg. Die Geschäftsführung der B GmbH bittet ihre Prüfungsgesellschaft W GmbH um Durchführung der Absch...

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