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PiR Nr. 7 vom Seite 194

Die fair value-Bilanzierung von Finanzinstrumenten in der Finanzmarktkrise

Eine empirische Analyse von Bankenbilanzen

Dipl.-Volksw. Paulus Gelen
Kernaussagen
  • Die fair value-Bewertung ist nicht Ursache für den Ausbruch der Finanzkrise und die hohen Bankenverluste.

  • Die fair value-Bewertung hat den Ausbruch der Finanzkrise undiplomatisch aufgedeckt und dabei geholfen, die Krise schneller zu erkennen.

  • Volatilität auf dem Kapitalmarkt entsteht nicht durch den fair value, sondern wird lediglich durch ihn aufgezeigt.

Wie aus der US-amerikanischen Hypothekenkrise eine globale Wirtschaftskrise entstanden ist, wird mit einem Bündel von Ursachen begründet. Dabei wird oftmals die Meinung vertreten, die internationale Rechnungslegung habe zu einer Übertragung der Krise insbesondere auf das weltweite Bankensystem geführt. Diese Ansicht richtet sich gegen die fair value-Bewertung von Finanzinstrumenten, da sie durch die Berücksichtigung jeder Marktschwankung zu erheblichen Volatilitäten in den Bilanzen führt. In Aufschwungphasen führt die fair value-Bewertung zu erhöhten Gewinnausweisungen und -ausschüttungen, die den Wünschen von Aktionären und Managern entgegenkommen. In Krisenzeiten aber wird das fair value-Prinzip zu einem Motor einer sich selbst verstärkenden Abwärtsspirale, da die vielf...

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Nutzungsdauer:
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